Heatmaps – „Hitzekarten“ – dienen in der Regel der Ver­an­schau­li­chung von

  • Mes­sun­gen, bei­spiels­wei­se Wärmebilder oder Ver­tei­lun­gen bei Bevölkerungsdichtekarten oder
  • Be­wer­tun­gen, zum Beispiel der Er­geb­nis­se von (Wirk-)Zusammenhängen, etwa bei Hot­spot-Ana­ly­sen

Die­se Form der gra­fi­schen Dar­stel­lung macht sich die Tatsache zunutze, dass Be­trach­ter mit be­stimm­ten Farb­fol­gen, zum Beispiel Blau, Grün, Gelb, Orange und Rot, intuitiv zu­neh­men­de Tem­pe­ra­tu­ren von kalt bis heiß as­so­zi­ie­ren. Dies kann in einem weiteren As­so­zia­ti­ons­schritt, je nach Kontext, zum Beispiel als „zunehmende Signifikanz“ gedeutet wer­den.

Da jedoch abhängig von Tech­ni­schen Re­fe­ren­zen oder Kul­tur­krei­sen un­ter­schied­li­che As­so­zia­tio­nen von Farben mit Tem­pe­ra­tu­ren möglich sind, sollten die Farben den Be­wer­tun­gen in einer Legende direkt zu­ge­ord­net werden. Bei­spiels­wei­se: Gelb = geringe Si­gni­fi­kanz, Orange = mittlere Si­gni­fi­kanz, Rot = hohe Si­gni­fi­kanz.

Die Heatmap als grafische Darstellung von Hotspot-Analysen

Die Hotspot-Analyse stellt für ein Unternehmen unter anderem eine geeignete Methode dar, relevante Umweltaspekte und ihre Auswirkungen (also die Hotspots) herauszufinden und zu bewerten. Aus den Ergebnissen lassen sich geeignete Lösungen und entsprechende Maßnahmen ableiten.

Zur Darstellung der Ergebnisse einer Hotspot-Analyse und deren Bewertung wird die Heatmap als zweidimensionale Matrix angelegt, bei der die Angaben in den Spalten den Angaben in den Zeilen gegenübergestellt werden. Die Teilfläche, an der sich die jeweiligen Spalten und Zeilen treffen, enthält eine Aussage, die das Ergebnis oder einen wesentlichen Aspekt der Gegenüberstellung enthält. Die Bewertung des Ergebnisses oder Aspekts erfolgt auf der Basis erhobener Daten und Informationen, die dabei ermittelte Signifikanz wird durch eine entsprechende Einfärbung des Feldes symbolisiert.

Autor

Ute Dröge

In ihrer Rolle als langjährige Au­di­to­rin und Norm­ex­per­tin ist Ute Dröge eine zentrale An­sprech­part­ne­rin für den Großkundenbereich der DQS. Ihre um­fas­sen­de Ex­per­ti­se er­streckt sich über diverse Branchen und kon­zen­triert sich auf die Schwer­punk­te Qualität, Umwelt, Ar­beits­si­cher­heit und En­er­gie­ma­nage­ment. Im Rahmen der DQS Academy wird ins­be­son­de­re das um­fang­rei­che Fach­wis­sen der er­fah­re­nen Mo­de­ra­to­rin und Trai­ne­rin geschätzt.

 

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