Sie empfinden den Energieverbrauch in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Organisation als zu hoch? Sie wollen diese Kosten unbedingt senken? Oder wirbt Ihr Wettbewerber erfolgreich mit seinem perfekten Energiemanagement und überzeugt damit leider auch Ihre Kunden? Vielleicht möchten Sie auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und Ihre CO2-Emissionen senken? Die Einführung eines professionellen Energiemanagementsystems kann Ihnen in all diesen Punkten weiterhelfen. Im Folgenden erfahren Sie, was sich genau hinter dem Energiemanagementsystem verbirgt und welche Vorteile es hat.

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Energiemanagement ist ein wichtiger Bestandteil der unterschiedlichen Energieeffizienz-Strategien der Europäischen Union und der Bundesregierung. Durch ihren Einsatz gelangt wertvolles Know-how direkt in die Unternehmen. Denn mithilfe der darin aufgeführten Maßnahmen können Sie Ihr Energieeinsparpotenzial erkennen, den Energieverbrauch deutlich senken und die Energieeffizienz steigern. Durch die teilweise enormen Kostenentlastungen, die durch ein systematisches Energiemanagement entstehen, können Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Viele Unternehmen setzen dafür inzwischen auf die international anerkannte Norm ISO 50001:2018. Mithilfe der Vorgaben, die Ihnen die Norm an die Hand gibt, können Sie in Ihrer Organisation systematisch alle Maßnahmen überwachen und verbessern, die zu einem effizienteren Energieeinsatz führen.

Erfahren Sie im Folgenden, welche Vorteile es hat, wenn Sie ein professionelles Energiemanagementsystem implementieren, wie Sie Einsparpotenziale identifizieren und wer Ihnen hilft, wenn Sie Ihre erfolgreichen Bemühungen diesbezüglich zertifizieren lassen möchten.

 

Was ist ein Energiemanagementsystem? Eine Definition

Durch ein Energiemanagementsystem, kurz auch EnMS genannt, machen Sie das Thema Energiesparen zu einem Ihrer wichtigsten Nachhaltigkeitsziele. Denn durch die Implementierung eines Energiemanagementsystem können Sie Ihren Energieverbrauch genau analysieren, gezielte Maßnahmen für dessen Optimierung einleiten und diese kontinuierlich weiterentwickeln. Richtig eingesetzt, können Sie auf diese Weise Ihren Energieverbrauch – und damit auch Ihre Kosten und den CO₂-Ausstoß – senken.

Hierfür ist es nötig, sämtliche Informationen zu Betriebs-, Verbrauchs- und Kostendaten wie Strom-, Gas- oder Fernwärme-Rechnungen zu sammeln und (normalerweise automatisiert) zu erfassen. Diese Energieanalyse liefert Ihnen die Grundlage für die konkreten Energiesparziele im Hinblick auf Verbrauch und Kostenreduzierung. So können Sie sich beispielsweise als Ziel setzen, zehn Prozent Ihres Stroms in den kommenden Jahren einzusparen.

Weil jedes Unternehmen unterschiedliche Voraussetzungen mitbringt, hängt die Gestaltung eines Energiemanagementsystems in der Praxis von den jeweiligen Gegebenheiten ab.

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Energiemanagement-Grundlagen

Workshop ISO 5001:2018

Lernen Sie die Anforderungen an ein Energiemanagementsystem kennen und erfahren Sie, wie Sie diese erfolgreich in Ihre Unternehmenspraxis übertragen.

Es gibt diverse Maßnahmen, die ein professionelles Energiemanagement umfasst. Einige Möglichkeiten finden sie hier:

  • Planung: Dies umfasst zum Beispiel die Analyse Ihres Energieeinsatzes, die Anpassung Ihrer Betriebszeiten oder auch die Identifikation der Maschinen mit hohem Verbrauch.
  • Organisatorische Maßnahmen: Gegebenenfalls ist es nötig, Änderungen im Arbeitsablauf vorzunehmen. Hin und wieder müssen sich auch Ihre Mitarbeiter im Umgang mit Energie sparsamer verhalten – Schulungen und kontinuierliche Motivation zum Energiesparen können hier Wunder wirken. Aber auch durch die Instandhaltung und regelmäßige Wartung von Maschinen kann Ihr Unternehmen Einiges an Energie einsparen.
  • Lastmanagement: Ein effizientes Lastmanagement regelt Ihre Stromabnahme optimal und verhindert so kostenintensive Lastspitzen. Hierbei werden die Kurven Ihres Stromverbrauchs aufgezeichnet (Grundlast, Mittellast, Spitzenlast). Hohe Lastspitzen zur Hauptlastzeit sind teuer. Wenn Sie diese identifizieren, können Sie gegensteuern.
  • Technische Maßnahmen: Überprüfen Sie, beispielsweise, den Einsatz von Wärmerückgewinnung, nehmen Sie die Regelung und Steuerung von Anlagen unter die Lupe, oder setzen Sie energieeffiziente Motoren ein.

Wenn Sie die jeweils für Sie relevanten Faktoren stets im Blick behalten, lässt sich die gesamte Infrastruktur Ihrer Organisation energieeffizient gestalten. Sie erhalten einen besseren Überblick über Ihre Prozesse und den damit verbundenen Energieverbrauch und können dadurch schneller und nachhaltiger Maßnahmen zur Verbesserung ableiten.

Unterstützung liefert Ihnen dabei die internationale Norm ISO 50001, da sie Organisationen jeder Größe und Branche alle relevanten Anforderungen an ein effizientes Energiemanagement vorgibt. Nicht nur Großkonzerne, auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren von einer systematischen Verbesserung der energiebezogenen Leistung. Wenn Sie alle Anforderungen der Norm erfüllen, können Sie Ihr Energiemanagementsystem – beispielsweise vom Audit- und Zertifizierungsspezialisten DQS – zertifizieren lassen.

 

Was ist ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001?

Mit der Norm ISO 50001 wurde im Jahr 2011 ein internationaler Standard für Energiemanagementsysteme geschaffen. Die Managementsystemnorm ist auf keine spezielle Branche ausgerichtet und kann bei unterschiedlichsten Organisationen, Behörden und Unternehmen jeder Größe eingesetzt werden.

In Deutschland setzen knapp 7.000 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen (Quelle: ISO Survey.2019) ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 ein. Weltweit sind es rund 20.000 Unternehmen mit einem Zertifikat nach ISO 50001 (Quelle: ISO Survey 2020). Rund 2.700 nutzen alternative Energieeffizienzsysteme. Allerdings besteht noch immer ein großer Nachholbedarf.

Bei der Umsetzung der Norm ist es die Aufgabe Ihrer Organisation, die Anforderungen der Norm auf die eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden, Maßnahmen umzusetzen und das Managementsystem fortlaufend zu verbessern. Dafür müssen Sie interne und externe Themen bestimmen, die einen Einfluss auf Ihr Energiemanagement haben können, und die Erwartungen Ihrer interessierten Parteien verstehen.

Nach einer umfassenden Revision wurde die internationale Energiemanagementnorm am 21. August 2018 neu veröffentlicht. Die deutsche Version DIN EN ISO 50001:2018-12 ist im Dezember 2018 im Beuth Verlag erschienen.

Neben der Einführung der so genannten „High Level Structure“, die ein hohes Maß an Kompatibilität mit anderen Managementsystemnormen, beispielsweise der Umweltnorm ISO 14001, sicherstellt, legt die neue Fassung noch mehr Wert auf eine optimale Nutzung Ihrer energieverbrauchenden Anlagen und eine effizientere Energienutzung innerhalb Ihrer gesamten Prozesskette.

Zudem bietet die überarbeitete Norm mehr Klarheit in folgenden Punkten:

  • größerer Fokus auf der Bewertung und Ausrichtung auf energieintensive Bereiche („Significant Energy Use“, SEU)
  • stärkere Einbindung der obersten Leitung
  • intensive Betrachtung von Risiken und Chancen
  • präzisere Energieplanungsprozesse, Energieleistungskennzahlen (EnPI) und die energetische Ausgangsbasis (EnB), um eine fortlaufende Verbesserung erreichen zu können

Darüber hinaus enthält die Energiemanagementnorm eine Reihe genauer Definitionen wie zum Beispiel des Schlüsselbegriffs „Verbesserung der energiebezogenen Leistung” (energy performance improvement).

 

Was ist der PDCA-Zyklus?

Auch ISO 50001 basiert auf dem als PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) bekannten fortlaufenden Verbesserungsprozess, der von jedem Unternehmen – unabhängig von Art und Größe – angewendet werden sollte. Es genügt also nicht, wenn Sie einmal ein Energiemanagementsystem implementieren. Ihr Ziel muss dessen fortlaufende Verbesserung und Kontrolle sein.

Diese Vorgehensweise wird durch das so genannte PDCA-Modell realisiert. Die Phasen greifen ineinander und sorgen so für ständige Bewegung und Verbesserung.

 

  • Plan: Am Anfang steht immer eine energetische Bewertung. Hier legen Sie Ihre Ausgangsbasis samt Energieleistungskennzahlen (Energy Performance Indicators – EnPIs), strategischen und operativen Energiezielen und Ihr Vorgehen fest. Hier wird sozusagen der Energiekonsum der verschiedenen Unternehmensbereiche ermittelt. Diese Daten bilden die Grundlage für die folgenden Verbesserungsprozesse und ermöglichen es, Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz zu identifizieren.
  • Do: In dieser Phase handeln Sie. Sie visieren Verbesserungen an und setzen diese um. Auf Basis der Ergebnisse der energetischen Bewertung legen Sie Indikatoren und Ziele für die Energieleistung fest und erstellen Aktionspläne, mit denen Sie die Ziele für die Verbesserung Ihrer Energy Performance erreichen können.
  • Check: Wichtig ist es, die in der „Do“-Phase ausgeführten Pläne zum Thema Energiemanagement immer wieder auf ihre Effektivität zu überprüfen. Dazu werden nun Kernprozesse, die für die energiebezogene Leistung von Bedeutung sind, überwacht und gemessen. Vergleichen Sie dann die Ergebnisse mit den vorher festgelegten Zielen.
  • Act: Schlüsseln Sie die ständigen Messungen in Reports auf. So erhalten Sie die Basis für weitere Schritte, um Ihr Energiemanagementsystem zu verbessern.

 

Warum ist Energiemanagement nach ISO 50001 sinnvoll?

Da Nachhaltigkeit im Unternehmensalltag immer mehr an Bedeutung gewinnt, wächst auch das Interesse an professionellen Energiemanagementsystemen kontinuierlich. Schließlich kommt die Einsparung von Energie und CO₂ in hohem Maße auch unserem Klima und unserer Umwelt zugute.

In den vergangenen Jahren ist bereits ein deutlich geändertes Verbrauchsverhalten zu erkennen. Nicht nur aufgrund hoher Stromrechnungen setzen die meisten Organisationen inzwischen auf moderne Maschinen und Anlagen mit einem geringeren Energieverbrauch. Insgesamt ist eine effiziente Infrastruktur gefragt. In einigen Industrie- und Gewerbezweigen mit sehr hohem Stromverbrauch sind Firmen ohne effizienten Energieeinsatz nicht mehr wettbewerbsfähig.

Wer zusätzlich auf ein effizientes Energiemanagementsystem setzt, kann die Energiekosten weiter senken und damit die eigene Liquidität steigern. Das Betriebsergebnis Ihres Unternehmens wird folglich insgesamt verbessert. Denn Sie erhalten einen besseren Überblick über Prozesse und Verbräuche und können dadurch schneller und nachhaltiger Maßnahmen zur Verbesserung ableiten.

Mit einer ISO 50001 Zertifizierung können Sie außerdem Ihren bestehenden oder potenziellen Kunden und Partnern das Vertrauen geben, dass Ihre Organisation äußerst energieeffizient und klimaschonend arbeitet. Dies stärkt das Vertrauen zu Ihrem Unternehmen und gleichzeitig Ihr Image in der Öffentlichkeit. Ein weiterer Vorteil: Unter Umständen können Sie sich mit einer Zertifizierung finanzielle Vorteile sichern, da sie steuerliche Vergünstigungen in Anspruch nehmen können.

 

Gesetze, Steuern und Förderungen – Ihr Energiemanagement, Ihre Verpflichtungen und Ihre Vorteile 

Generell sind Unternehmen nicht gesetzlich verpflichtet, ein wirksames Energiemanagement einzusetzen. Allerdings verpflichtet das Gesetz alle Nicht-KMU (mehr als 250 Beschäftigten oder einem Jahresumsatz von 50 Millionen Euro und mehr) zur Durchführung eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1. Dieses muss mindestens alle vier Jahre wiederholt werden. Alternativ können Organisationen ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 einführen, was sich oft als Lohnender erweist.

 

Energieaudit versus Energiemanagementsystem

Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) machte im Jahr 2015 Energieaudits erstmals für Nicht-KMUs zur Pflicht. Dieses Energieaudit muss mindestens alle vier Jahre erfolgen. Eine Ausnahme gilt für Unternehmen, die über ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 verfügen. Diese sind nicht mehr zum Energieaudit verpflichtet.

Aber wo genau liegt der Unterschied?

  • Energieaudit: Beim Energieaudit wird Ihr Energieeinsatz und Ihr Energieverbrauch systematisch inspiziert und analysiert. Darunter fallen sowohl Anlagen, Gebäude als auch Systeme mit dem Ziel, Ihre Energieflüsse und das Potenzial für Optimierungen zu erkennen und über diese zu berichten. 
    Allerdings ist die DIN EN 16247-1 keine Managementsystemnorm und ermöglicht demnach auch keine Zertifizierung. Ein Energieaudit hilft Ihnen lediglich, den Ist-Zustand Ihres Energieverbrauches zu bewerten. Es leitet aber keinen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in die Wege.
  • Energiemanagementsystem: Laut ISO 50001 ist ein Energiemanagementsystem „die Gesamtheit miteinander zusammenhängender oder interagierender Elemente zur Einführung einer Energiepolitik und strategischer Energieziele, sowie Prozesse und Verfahren zur Erreichung dieser strategischen Ziele“.

Die Einführung liefert Ihnen somit eine sichere und planbare Hilfestellung, um sämtliche Anforderungen des EDL-G zu erfüllen. Auch aus steuerlichen Gründen lohnt die Einführung eines Managementsystems mehr als die Durchführung eines Energieaudits. Denn nach §55 Energiesteuergesetz bzw. §10 Stromsteuergesetz können Nicht-KMU des produzierenden Gewerbes von einer Steuerentlastung nur dann profitieren, wenn sie ein zertifiziertes Energiemanagementsystem im Einsatz haben.

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Energieaudit oder ISO 50001?

Was macht für Ihr Unternehmen mehr Sinn? Profitieren Sie von unserem Expertenwissen im DQS Blog.

Finanzielle Entlastung durch ein zertifiziertes Energiemanagementsystem 

Durch ein professionelles Energiemanagement System sparen Sie nicht nur Energiekosten. Der Gesetzgeber fördert darüber hinaus gezielt Ihr Engagement zur Senkung Ihres Energieverbrauchs.

Deshalb ist es vor allem für energieintensive Unternehmen durchaus lohnend, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, um finanzielle Entlastungen in Anspruch nehmen zu können. Hierbei gilt es immer, feste Fristen und Termine einzuhalten. Nur so können Sie folgende Vergünstigungen bei Umlagen und Abgaben in Anspruch nehmen.

Besondere Ausgleichsregelung

Besonders das produzierende Gewerbe kann von der besonderen Ausgleichsregelung profitieren. Diese sieht vor, dass stromkostenintensive Unternehmen nur eine reduzierte EEG-Umlage zahlen müssen. Die EEG-Umlage dient zur Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien und ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt. Diese Ausnahmeregelung gilt jedoch nur für stromkostenintensive Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen.

Wer Vergünstigungen durch die besondere Ausgleichsregelung nach den §§63 ff. des EEG beantragen möchte, muss inzwischen eine Zertifizierung seines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 oder eines Umweltmanagementsystems gemäß EMAS nachweisen. Der Antrag zur Ausgleichsregelung muss bis 30.06. eines jeden Jahres beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

Stromsteuer-Spitzenausgleich

Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit hohem Energieverbrauch können über den sogenannten Stromsteuer-Spitzenausgleich (SpaEfV) einen Teil ihrer bezahlten Stromsteuer zurückerhalten. Auch dafür müssen die Unternehmen ein zertifiziertes Energiemanagementsystem vorweisen können. Bei KMU reicht auch ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 aus. Die anforderungskonforme Durchführung des Energieaudits muss aber auch durch eine Konformitätsbewertungsstelle wie die DQS bestätigt werden.

Wer bereits an solchen Energieaudits teilnimmt, kann jederzeit über eine mögliche Neuorientierung in Richtung der internationalen Norm DIN ISO 50001 nachdenken. Denn nur ein systematisches Energiemanagement kann auch langfristig einer immer strengeren Energiepolitik gerecht werden – und damit natürlich auch dem Energiedienstleistungs-Gesetz (EDL-G).

 

Energiemanagement: Die Vorteile auf einen Blick 

 

  • Reduktion des CO₂-Ausstoßes
  • Effektiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz
  • Dauerhaft niedrigere Energiekosten
  • Erschließung vieler ungenutzter Energieeffizienzpotenziale
  • Steigerung des Vertrauens bei Kunden und Partnern
  • Regelmäßige Überprüfung des Systems durch geschulte, externe Auditoren
  • Optimale Vorbereitung auf eventuelle Gesetzesverschärfungen
  • Sicherung einer funktionierenden Energiebeschaffung
  • Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter zum Thema Energieverbrauch- und Effizienz
  • Ein ethisch einwandfreies, dabei glaubwürdiges Image
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Erschließen neuer Märkte
  • Vermeidung von Bußgeldzahlungen
  • Finanzielle Vorteile durch den Spitzenausgleich bzw. die besondere Ausgleichsregelung

 

DQS – Das können Sie von uns erwarten


Das Ziel der Einführung eines wirksamen Energiemanagementsystems ist die abschließende Zertifizierung. Noch bevor es aber zur eigentlichen ISO 50001 Zertifizierung kommt, können Sie Ihre Anstrengungen in einem sogenannten Voraudit einer Begutachtung unterziehen. Dabei untersucht ein DQS-Auditor, ob Ihr Energiemanagement bereits alle Normanforderungen abdeckt und ob Sie die Zertifizierung erreichen können. Dieses Vorgehen ist immer dann sinnvoll, wenn Sie Ihr Managementsystem ohne die Mithilfe eines Beraters aufgebaut haben.

Mit unserer Erfahrung aus mehr als 35 Jahren und der Expertise von weltweit über 2.800 Auditoren sind wir ein vertrauensvoller Partner an Ihrer Seite, wenn es um Audits und Zertifizierungen von Managementsystemen geht. Unsere branchenerfahrenen Auditoren begleiten Sie professionell und kompetent durch den gesamten Zertifizierungsprozess. Außerdem sorgen sie für eine reibungslose Auditplanung, die Durchführung der Audits sowie für aussagekräftige Auditberichte.

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ISO 50001-Zertifizierung

Mit welchem Aufwand müssen Sie bei einer Zertifizierung rechnen? Informieren Sie sich kostenfrei und unverbindlich.

Unparteilichkeit und Objektivität sind für uns stets wesentliche Elemente bei der Durchführung der Audits und Zertifizierungen. Kennzeichnend für alle DQS-Audits ist, dass ein unabhängiger Branchenexperte einen genauen Blick auf Ihr Managementsystem und die dazugehörigen Prozesse wirft.

Um das Vertrauen in unsere Leistungen zu stärken, beziehen wir stets folgende Grundlagen in unsere Zertifizierungen mit ein:

 

  • Vertraulichkeit
  • Kompetenz
  • Offenheit
  • Verantwortung
  • Unparteilichkeit
  • Empfänglichkeit bei Beschwerden
  • Ethische Geschäftspraktiken


Setzen auch Sie auf ein DQS-Zertifizierungsaudit als ein besonders effektives Instrument zur Weiterentwicklung Ihres Managementsystems. Auf diese Weise erhalten Sie eine intensivere Kenntnis und ein tieferes Verständnis für Ihre Organisation. Bei weiteren Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

Autor
Tyrone Adu-Baffour

Der Dipl.-Ingenieur Umwelttechnik blickt auf mehr als 10 Jahre Erfahrung als Projektingenieur für Energieeffizienz und Energiemanagement sowie im Bereich Sustainability zurück. Er ist DQS-Normexperte und Produktmanager für Energie- und Klimamanagement sowie Auditor für die Regelwerke ISO 9001, ISO 14001 und ISO 50001. Zusätzlich ist er in zwei DIN-Gremien vertreten, welche beide zum DIN-Normenausschuss "Grundlagen des Umweltschutzes (NAGUS)" gehören. Zum einen handelt es sich um den Arbeitsausschuss NA 172-00-19 AA "Klimawandel" und zum anderen ist er in dem Arbeitskreis NA 172-00-19-04 AK "Treibhausgasemissionen von Transportoperationen (Güter und Personen)" tätig.

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