ISO 31001:2018, die lang erwartete Überarbeitung der internationalen Norm für Risikomanagement, wurde am 15. Februar 2018 veröffentlicht. Was sich in der Norm geändert hat und wie Sie den Standard für sich nutzen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die neue ISO 31000:2018 stellt die Wertschöpfung in den Mittelpunkt des Risikomanagements. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit einer starken Unternehmensführung, Engagement und einem integrierten Ansatz. Der Standard bleibt weiterhin klar strukturiert und stellt verständliche Richtlinien für alle Organisationen zur Verfügung.

ISO 31000:2018 ist keine Zertifizierungsnorm, ermöglicht es Ihnen aber, Ihre Risikomanagementpraktiken mit international anerkannten Best Practices zu vergleichen. Zudem bietet die Norm wertvolle Leitlinien für interne und externe Audits.

Was ist neu in ISO 31000:2018?

  • Die Prinzipien des Risikomanagements wurden überprüft.
  • Die Wichtigkeit der Führung des Top Managements und die Integration des Risikomanagements, angefangen mit der Unternehmensführung, wurden hervorgehoben.
  • Eine stärkere Betonung auf die Kontinuität des Risikomanagements – wobei berücksichtigt werden muss, dass neue Erfahrungen, Wissen und Analyse zu einer Überarbeitung der Prozesselemente, Maßnahmen sowie Kontrollen in jeder Phase des Prozesses führen können.
  • Rationalisierung des Inhalts mit mehr Fokus auf die Aufrechterhaltung eines offenen Systemmodells, um mehreren Bedürfnissen und Kontexten gerecht zu werden.

Wie kann DQS zu Ihrem Risikomanagementsystem beitragen?

  • Auf Anfrage sind In-House-Workshops zu ISO 31000:2018 erhältlich.
  • DQS führt externe Audits durch, um Ihr aktuelles Risikomanagementsystem zu bewerten, mit den verfügbaren Standards zu vergleichen sowie Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.
Autor
Dr. Thijs Willaert

Dr. Thijs Willaert ist Leiter Marketing & Kommunikation für die Segmente Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit. Außerdem ist er Auditor für die externe Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten. Zu seinem Interessengebiet gehören unter anderem das Nachhaltigkeitsmanagement, nachhaltige Beschaffung und die Digitalisierung der Auditlandschaft.

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