Die beiden Hauptziele der MDR bestehen darin, sicherzustellen, dass Medizinprodukte auf dem EU-Markt den angegebenen klinischen Nutzen bieten und sicher in der Anwendung sind. Vor diesem Hintergrund ist das Risikomanagement zum Rückgrat der Geschäftstätigkeit von Herstellern geworden und deckt jeden Aspekt der technischen Dokumentation von Medizinprodukten ab. Der aktuelle Stand der Technik im Risikomanagement ist die Norm ISO 14971. Hersteller, die die ISO 14971 umsetzen, sind auf dem richtigen Weg zur MDR-Konformität und – was noch wichtiger ist – dazu, Produkte auf den Markt zu bringen, deren Risiken so weit wie möglich minimiert sind.
Es gibt zahlreiche Techniken zur Risikoanalyse und vielfältige Ansätze für das Risikomanagement. Die MDR legt den Rahmen fest, und die ISO 14971 bietet Fachleuten Werkzeuge zur Erstellung einer robusten, wirksamen und konformen Risikomanagementdokumentation. Auch andere wichtige Normen stehen in Wechselwirkung mit der ISO 14971; es ist entscheidend zu lernen, wie man ein effektives Risikomanagementsystem aufbaut, indem man andere relevante Normen zu seinem Vorteil nutzt.
Behandelte Schlüsselthemen:
- Anforderungen der MDR an das Risikomanagement
- Anforderungen der ISO 14971 und Unterschiede zwischen MDR und ISO
- Wie läuft der Risikomanagementprozess ab?
- Die Rolle anderer internationaler Normen im Risikomanagement
- Häufigste Probleme und bewährte Verfahren
Am Ende dieser Schulung sind die Teilnehmer in der Lage:
- die Anforderungen der MDR und der ISO 14971 an das Risikomanagement zu verstehen
- den Risikomanagementprozess zu verstehen
- andere internationale Normen in das Risikomanagement zu integrieren
- die häufigsten Probleme zu vermeiden
Zielgruppe: Mitarbeiter aus den Bereichen RegulatoryAffairs, Qualitätsmanagement, Verpackungstechnik, Produktentwicklung sowie Nachhaltigkeits- und Compliance-Manager
Zertifikat:Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung der DQS MED GmbH
Moderation/Organisation