Angebotsanfrage
Ihr Ansprechpartner Sebastian Kasperowicz
„Gerne erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für ISO 45001 Zertifizierung.“
Gezieltes Engagement für bestmögliche Arbeitssicherheit
Kosteneinsparung durch Risikominderung
Höhere Imagewirkung Ihres Unternehmens
Rechtliche Klarheit durch Einhaltung aller Anforderungen
Ziel der Arbeitsschutznorm sind transparente und wirksame Prozesse, die zu einer hohen Sicherheit im Gesundheits- und Arbeitsschutz führen. Zu den Kernbereichen gehören unter anderem die Arbeitspolitik, die Konsultation und Beteiligung, die Gefährdungsermittlung und Gefährdungsbeurteilung sowie die Risikosteuerung. Darüber hinaus stehen rechtliche Themen in Bezug auf den Arbeitsschutz im Fokus.
ISO 45001:2018 wurde als Nachfolger des britischen Standards BS OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety) am 12. März 2018 veröffentlicht. Ende September 2021 wurde BS OHSAS 18001 durch ISO 45001 abgelöst. Zertifikate nach dem alten britischen Standard haben somit ihre Gültigkeit verloren.
Erst im Dezember 2023 wurde die bestehende DIN-Norm in den Rang einer Europäischen Norm überführt und heißt seither DIN EN ISO 45001:2023-12. Der Text wurde dabei prak-tisch unverändert in das europäische Dokument übertragen. Mit der Veröffentlichung von DIN EN ISO 45001 wurde – neben einer notwendigen Anpassung des nationalen Vorworts – lediglich eine begriffliche Änderung vorgenommen, die sich hauptsächlich im Kapitel 6.1.2 "Ermittlung von Gefährdungen und Beurteilung von Risiken und Chancen" auswirkt. Dort wurde der Begriff „Bewertung“ im Zusammenhang mit Risiken und Chancen durch den Begriff „Beurteilung“ ersetzt. Mit dieser Anpassung sollte eine größere Nähe zum Begriff „Gefährdungsbeurteilung“ hergestellt werden.
Ein Arbeitsschutzmanagementsystem nach ISO 45001 folgt der Grundstruktur anderer wichtiger Managementsystemnormen, der sogenannten High Level Structure (HLS). Damit ist ISO 45001 kompatibel zum Beispiel mit ISO 9001 (Qualität) und ISO 14001 (Umwelt) und eignet sich daher gut als Teil eines integrierten Managementsystems
Wenn sich Unternehmen nach ISO 45001 zertifizieren lassen, durchlaufen sie bei der DQS einen mehrstufigen Zertifizierungsprozess. Ist bereits ein zertifiziertes Managementsystem etabliert, kann der Prozess verkürzt werden.
Im ersten Schritt tauschen Sie sich mit uns über Ihr Unternehmen, Ihre Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz und die Ziele einer ISO 45001 Zertifizierung aus. Auf dieser Basis erhalten Sie zeitnah ein detailliertes und transparentes Angebot, zugeschnitten auf Ihre individuellen Bedürfnisse.
Das eigentliche Zertifizierungsaudit läuft in zwei Stufen ab: In Stufe 1 (Systemanalyse) analysieren wir Ihr Managementsystem vor Ort und bewerten dieses. In der zweiten Stufe (Systemaudit)erfolgt die Auditierung vor Ort. Dabei begutachten unsere Auditoren unter anderem, ob Ihr Managementsystem normkonform ist und zeigen Verbesserungspotenzial auf. Das Auditergebnis wird bei einem Abschlussgespräch vorgestellt. Bei Bedarf werden Maßnahmenpläne vereinbart.
Im Zuge einer umfassenden Systembewertung erstellen wir einen schriftlichen Bericht. Hat Ihr Unternehmen alle Normanforderungen erfüllt, erhalten Sie das DIN EN ISO 45001 Zertifikat.
Nach der erfolgreichen Zertifizierung führen wir jährlich ein Überwachungsaudit durch, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen alle wichtigen Kriterien von ISO 45001 auch weiterhin erfüllt. So wird die kontinuierliche Verbesserung Ihres Gesundheits- und Arbeitsschutzmanagementsystems kompetent begleitet.
Ein Zertifikat nach DIN EN ISO 45001 ist für drei Jahre gültig. Rechtzeitig vor Ablauf des Zertifikats erfolgt die Rezertifizierung, um die fortlaufende Erfüllung der Normanforderungen zu gewährleisten. Bei Erfüllung wird ein neues Zertifikat ausgestellt.
Aus diesen Gründen lassen sich die Kosten für die Zertifizierung nach ISO 45001 nicht pauschal benennen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir erarbeiten gerne ein verlässliches Angebot für Sie – mit individuellem Zuschnitt auf Ihr Unternehmen.
Lesen Sie jetzt das kostenfreie DQS-Whitepaper von den Normexperten Altan Dayankac und Dr.-Ing. Eric Werner-Korall.