Seit vielen Jahren wird über das Po­ten­ti­al von Remote Audits dis­ku­tiert. Breit ak­zep­tiert wurden sie jedoch bisher nicht. Gerade im Bereich der Zer­ti­fi­zie­rungs­au­dits blieben Remote Audits lange Zeit un­be­deu­tend, da sie nicht den Ak­kre­di­tie­rungs­re­geln und Vorgaben entsprachen. 

Ist ein Remote Audit dasselbe wie ein reguläres Audit per Webcam? Definitiv nicht! Ein Audit aus der Ferne ist grundlegend anders – andere Voraussetzungen, andere Prüfmethoden, andere Herausforderungen, andere Risiken und andere Chancen. 

Richtig durchgeführt kann ein Remote Audit eine wertvolle Ergänzung zu den Audits vor Ort sein. Interne Audits, Lieferantenaudits und Zertifizierungsaudits können alle aus der Ferne durchgeführt werden – teilweise oder komplett. Wird ein Remote Audit allerdings nicht sachkundig durchgeführt, bringt es mehr Schaden als Nutzen, weil es ein falsches Gefühl von Sicherheit vermittelt.

Autor

Dr. Thijs Willaert

Dr. Thijs Willaert ist Global Director Sus­taina­bi­li­ty Ser­vices. In dieser Funktion ver­ant­wor­tet er das gesamte Dienst­leis­tungs­port­fo­lio der DQS rundum ESG. Zu seinem In­ter­es­sens­ge­biet gehören unter anderem nach­hal­ti­ge Be­schaf­fung, men­schen­recht­li­che Sorg­falts­pflich­ten und ESG-Audits. 

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