Der Klimawandel hat erhebliche Folgen auf Unternehmen weltweit. Einerseits steigen die Risiken durch extreme Wetterereignisse, die Lieferketten und Infrastrukturen beeinträchtigen können. Andererseits fordern interessierte Parteien verstärkt nachhaltige Praktiken und Transparenz bei Umweltauswirkungen. Unternehmen müssen sich anpassen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Seit Anfang 2024 verlangt auch die ISO eine proaktive Auseinandersetzung mit den Klimaveränderungen durch zwei ergänzende Anforderungen zu klimabezogenen Maßnahmen in mehr als 30 ISO-Managementsystemnormen. Die Anforderungen verlangen, dass Unternehmen die Relevanz von Klimarisiken im Rahmen ihrer organisatorischen Kontextanalyse (Kap. 4.1) sowie der Erwartungen ihrer interessierten Parteien (Kap. 4.2) bewerten.