Der Deutsche Bundestag hat am 13. November 2025 das NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz (NIS2UmsuCG) verabschiedet.

Mit dem Inkrafttreten des NIS2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetzes (NIS2UmsuCG) stehen betroffene Unternehmen vor neuen, anspruchsvollen gesetzlichen Anforderungen - Informationssicherheitsmanagement wird zum Compliance-Thema. Der Handlungsbedarf ist groß, nicht nur, weil Cyberbedrohungen in unsicheren Zeiten mittlerweile existenzgefährdend für Unternehmen werden können.

Was bedeutet das in Deutsch­land? Welche kon­kre­ten Pflich­ten kommen auf be­trof­fe­ne Un­ter­neh­men zu? Welche be­son­de­re Ver­ant­wor­tung liegt bei Geschäftsleitungen und was bedeutet deren Schu­lungs­pflicht? Wie können die Normen der ISO/IEC 27000er-Rei­he als pra­xis­er­prob­tes Fun­da­ment unterstützen, um Com­pli­ance-An­for­de­run­gen der NIS2-Richt­li­nie struk­tu­riert und wir­kungs­voll um­zu­set­zen?

Erhalten Sie einen Überblick:

  • NIS2-Richtlinie und NIS2UmsuCG
  • Wer ist betroffen (Sektoren, Schwellenwerte, indirekte Betroffenheit über Lieferketten)
  • Warum sind gerade auch Mittelstand und Zulieferer in der Lieferkette betroffen?
  • Welche Pflichten sind relevant (Verpflichtung zum Risikomanagement, Einführung eines ISMS, Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen und Fristen, Mitarbeiterschulungen und Sensibilisierung, Vorgaben für technische und organisatorische Maßnahmen)?
  • Welche Werkzeuge zur methodischen Umsetzung technischer und organisatorische Maßnahmen bieten die Normen der ISO/IEC 27000er-Reihe?
  • Was ist beim Lieferantenmanagement zu beachten?
Markus Jegelka, ISMS expert and product manager focussing on auditing ISO 27001 and KRITIS
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Sprecher

Mar­kus Jegel­ka ist DQS-Fach­ex­per­te für In­for­ma­ti­ons­si­cher­heits­ma­nage­ment­sys­te­me (ISMS) und langjähriger Auditor für die Re­gel­wer­ke ISO 9001, ISO/IEC 27001 und IT-Si­cher­heits­ka­ta­log § 11 Abs. 1a EnWG.