Sedex SMETA kurz erklärt

SMETA steht für "Sedex Members Ethical Trade Audit" und ist ein Audit-Verfahren, das von der Organisation Sedex (Supplier Ethical Data Exchange) entwickelt wurde. Es dient dazu, die Arbeitsbedingungen und Sozialstandards in Lieferketten zu überprüfen und zu verbessern.

 

Was ist Sedex SMETA?

SMETA basiert auf den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), dem ETI Base Code und den lokalen Gesetzen. Das Audit umfasst vier Bereiche: Arbeitsstandards, Gesundheit und Sicherheit, Umwelt sowie Geschäftsethik. Dabei werden Aspekte wie Arbeitszeiten, Löhne, Diskriminierung, Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Vereinigungsfreiheit, Gesundheitsschutz, Umweltmanagement und Korruptionsbekämpfung überprüft.

Ein SMETA-Audit wird von unabhängigen, akkreditierten Auditoren durchgeführt. Es beinhaltet eine Dokumentenprüfung, Interviews mit Mitarbeitern und eine Betriebsbegehung. Die Ergebnisse werden in einem Auditbericht festgehalten, der auch einen Korrekturmaßnahmenplan enthält.

Viele Unternehmen nutzen SMETA, um die Einhaltung von Sozialstandards bei ihren Lieferanten zu überprüfen und nachzuweisen. Durch die Teilnahme an SMETA-Audits können Lieferanten zeigen, dass sie verantwortungsvoll und ethisch handeln. Dies kann ihre Reputation verbessern und ihre Geschäftsbeziehungen stärken.

Insgesamt ist SMETA ein weltweit anerkanntes Audit-Verfahren, das dazu beiträgt, die Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten zu verbessern und das Bewusstsein für ethisches Handeln zu schärfen.

Wollen Sie mehr zu Sedex SMETA erfahren? Hier finden Sie weiterführende Informationen. 

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